GLM+JH-Travel - Death Valley
GLM+JH-Travel - Death Valley

Diesmal waren wir es, die das Tal des Todes durchquerten. Den Ausdruck kannte ich schon seit meiner frühesten Jugend als ich noch die Karl May Bücher der Reihe nach verschlang.

Aus seiner Geschichte von "Winnetou im Tal des Todes" hatte ich mir das ganz anders vorgestellt. Für mich war es ein enges Tal mit tausenden von Schlangen, durch die kein Weg führte, wenn man die Beine der Pferde nicht mit einem bestimmten Gras eingerieben hat ... oder sowas in der Art. Ist halt schon lange her.

Das Tal war aber alles andere als eng. Unendliche Weiten taten sich vor uns auf, als wir Stovepipe Wells passiert hatten. Das ist der letzte Ort, wenn man die paar Gebäude als solches bezeichnen kann, bevor es dann ins Tal des Todes zum tiefsten Punkt der Erde geht.

Auch wenn der Name etwas abschreckend wirkt und früher mag er wohl auch so manchem Durchreisenden das Leben gekostet haben (aber nicht wegen der Schlangen),  ist es eine faszinierende Strecke die durch das unendliche Tal führt. Es geht immer weiter nach unten bis man Badwater erreicht hat, was nicht nur der tiefste Punkt der Erde, sondern auch unser heißester auf der ganzen Strecke war. +52°C zeigte unser Thermometer an und das war ganz schön heiß.

Durch das Tal des Todes
Stovepipe Wells
Furnace Creek
Badwater
 
 
 
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